Fachtagungen
14. PSNV-Fachtagung
Die nächste Fachtagung findet am Samstag, den 20.06.2026 statt.
Uhrzeit: von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: 67310 Hettenleidelheim
Festhalle „Gut Heil“ Turnhallenstraße 2B
Teilnehmerbeitrag:
45,00 € pro Person (inkl. Mittagessen)

Thema:
Resilienz erhalten psychische Gesundheit im Einsatz der PSAH
– Eigenfürsorge, Eigensicherung, Psychohygiene, Resilienzerhalt in der PSAH
Referent:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Marion Koll-Krüsmann
(Psychologin, Verhaltenstherapeutin Psychologische Psychotherapeutin
Hochschullehrerin)
Weitere Informationen zu Dr. phil. Dipl.-Psych. Marion Koll-Krüsmann
Dr. Marion Koll-Krüsmann arbeitete 18 Jahre am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians Universität München. Sie forschte unter anderem zu der Frage, welche Konzepte im Kontext berufsbedingter Trauma-tisierung primär präventiv wirksam sind,
zu Belastungs- und Bewältigungsfaktorenim Katastrophenschutz und zu psychischer Belastung von Einsatzkräften im Einsatz- und Rettungswesen.
Seit vielen Jahren begleitet sie die Bundesvereinigung SbE e.V. und das KIT-München wissenschaftlich.
Sie ist auch Fachliche Leiterin des PSU akut e.V., in München.
Publikationen: http://marion-koll-kruesmann.de/publikationen/
insbesondere
Praxis Krisenintervention – Ein Handbuch für helfende Berufe: Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen, Pflege- und Rettungskräfte, Welche Hilfe brauchen Helfer?, W. Müller & U. Scheuermann (Hrsg.) 2021 – 3. Auflage
hier: Welche Hilfe brauchen Helfer? – Prävention im Einsatzwesen. Krüsmann, M.
Themenschwerpunkte & Ablauf
Ablaufplan, Samstag, 20. Juni 2026
9:30 Uhr | Begrüßung und Vorstellung
10:00 Uhr | Impulsreferate mit Praxisübung
12:30 Uhr | Mittagessen
13:30 Uhr | Impulsreferat mit Praxisübung
15:45 Uhr | Abschluss und Ausblick
16:00 Uhr | Ende der Fachtagung
Resilienz erhalten psychische Gesundheit im Einsatz
- Grundlagen der Stressbewältigung
- Auseinandersetzung und Abstand als Grundlage von Psychohygiene
- Psychohygiene vor, während und nach dem Einsatz
- Selbstbild und Rollenverständnis
- Prävention und Regeneration
- Selbstschutz & Eigenfürsorge im Einsatzkontext
- Umgang mit Grenzverletzungen und Überforderung
- Persönlichkeitsveränderung & sekundäre Traumati-sierung: Symptome erkennen, Enttabuisieren, Um-gang finden
- Umgangsstrategien: Supervision, Selbstbeobach-tung, Exit-Strategien
- Moralische Verletzungen im Einsatz, Bewusstsein und Sprache für moralische Konflikte entwi-ckeln. Begriffsklärung: „Moral Injury“ – Was ist das?
- Resilienz im Team entwickeln, Teamkultur bewusst resilient gestalten
- Resilienzfaktoren

Einzelanmeldung
(max. 1 Person)
20.06.2026
in Hettenleidelheim

Gruppenanmeldung
(ab 3 Personen)
20.06.2026
in Hettenleidelheim